Vergangen Sonntag war es endlich so weit:
Unsere Erste bestritt ihr erstes Spiel der Saison 22/23. Und das auch noch in einem Heimspiel.

Als Gegner hatte sich der Postsportverein auf der Eibenstocker Straße 1 eingefunden.

Bei bestem Fußballwetter mussten beide Mannschaften auf einige Stammkräfte verzichten, es sollte aber trotzdem ein spannendes Spiel werden.

Coach Hommel hatte in die taktische Trickkiste gegriffen und seinen Männern, eine auf den Gegner angepasste Taktik präsentiert. Die Mannschaft, konnte diese auch auf dem Platz gut umsetzen. Post agierte nach dem Motto: Hoch und weit, bringt Sicherheit. In der 18. Spielminute, netzte die Post nach einem Einwurf zum 1:0 ein. Die Eisernen konnten diesen Rückstand aber bereits in der 34. Minute durch Eckert ausgleichen. Vorausgegangen war ein weiter Abschlag, die Flanke von S. Schulze und der Abschluss von A. Aehlig, den der Hüter zuerst noch parieren konnte.

Der Gegner hielt an seiner eher englischen Taktik fest und drosch die Bälle fleißig nach vorn. In der 45. Minute, kam es zu Abstimmungsproblemen der Hintermannschaft unserer Einheit und das nutzte Post eiskalt. So ging es mit 1:2 in die Pause.

Nach der Halbzeit, bestimmte die Heimmannschaft fast durchgehend. Einige Chancen wurden liegen gelassen, dafür aber nicht viel von der Offensive der Post zugelassen. Ganz verrückt wurde es in der 70. Minute. A. Aehlig köpfte nach Freistoß von Dachs an die Unterkante der Latte und Berndt konnte nach Gewühl abstauben. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt und es steht 2:2. Jetzt kam es zu einer Situation die man sonst nur aus der Bundesliga kennt. Es schaltete sich der Var ein. Nur war es hier nicht der VAR aus Köln sondern ein Spieler von Post. Zusammen mit dem Schiedsrichter und dem Linienrichter wurde 5 Minuten lang diskutiert. Normalerweise wird der Spieler weggeschickt und die Sache hat sich erledigt. Heute kam es anders. Das Tor wurde zurück genommen und auf Abseits entschieden. Einfach unfassbar!

Leider fand die Einheit nach diesem Schock nicht komplett in die Spur zurück und so blieb es bei diesem äußerst unglücklichen Ergebnis.

Außerdem wurde der Vertrag mit Erfolgscoach Oliver Hommel verlängert.